Hexabromcyclododecan
Beschreibung
Hexabromcyclododecan (CAS 25637-99-4), im Handel unter der Bezeichnung HBCD bekannt, ist ein additives Flammschutzmittel, das vorwiegend in thermoplastischen und schaumstoffbasierten Materialien eingesetzt wird.
Es wirkt, indem es Verbrennungszyklen in Polymermatrizen unterbricht und so die Entflammbarkeit von Fertigprodukten reduziert, ohne eine chemische Bindung an das Substrat einzugehen.
Im Bau- und Konstruktionsbereich wird HBCD in expandierte und extrudierte Polystyrol-Dämmplatten (EPS/XPS) eingearbeitet, um die in Wand-, Dach- und Bodenkonstruktionen geforderten Brandschutzanforderungen zu erfüllen.
Hersteller von Textilien und Polstermaterialien verwenden es in Rückenbeschichtungen von Geweben, wo Flammfestigkeit für gewerbliche Innenräume und Fahrzeugsitze gesetzlich vorgeschrieben ist.
Elektronikhersteller setzen es in Gehäusen und Umhausungen ein, bei denen UL 94 oder vergleichbare Brandschutzklassifizierungen für spritzgegossene oder extrudierte Kunststoffbauteile erreicht werden müssen.
Papier- und Kartonlaminate, die in der Bauverpackung eingesetzt werden, nutzen HBCD ebenfalls zur Einhaltung von Brandklassifizierungsanforderungen in verschiedenen industriellen Anwendungen.
Hexabromcyclododecan wird als weißes bis cremefarbenes Pulver oder Granulat geliefert, wobei die Form mit gemischten Isomeren der gängigen kommerziellen Spezifikation entspricht.
Technisches Material ist das vorherrschende Angebot und wird in der Regel durch Bromgehalt sowie thermische Stabilitätsparameter charakterisiert, die für die Polymerverarbeitung relevant sind.
Physikalische Eigenschaften
| Schmelzpunkt | 178-183 °C |
| Dichte | 1.05 g/cm³ |
| Farbe | Weiß bis Off-White |
| Form | Solide |
| Wasserlöslichkeit | 65,6μg/L bei 20℃ |
| Dampfdruck | 0Pa at 21℃ |
| Log P | 5.625 at 25℃ |
Sicherheit & Handhabung (Mehr Erfahren)
Handel & Regulierung
| WGK | 1 |
Dokumentation
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