Polyepoxibernsteinsäure
Beschreibung
Polyepoxibernsteinsäure (CAS 51274-37-4), auch unter der Bezeichnung PESA bekannt, ist ein biologisch abbaubares polymeres Chelatierungsmittel für industrielle Wasser- und Prozesssysteme.
Es verhindert Ablagerungen und hemmt Korrosion, indem es Härtebildner wie Calcium, Magnesium und Barium komplexiert, bevor diese auf Anlagenoberflächen ausfallen können.
In Kühlwasser- und Dampfkesselsystemen verhindert PESA die Bildung von Calciumcarbonat- und Calciumsulfatablagerungen auf wärmeübertragenden Flächen, wodurch die thermische Effizienz erhalten bleibt.
In der Öl- und Gasindustrie wird es zur Aufbereitung von Produktionswasser sowie zur Konditionierung von Injektionswasser eingesetzt, da mineralische Ablagerungen erhebliche Probleme verursachen.
In Entsalzungsanlagen und Umkehrosmoseanlagen wird es als Antiscalingmittel eingesetzt, um die Standzeit der Membranen zu verlängern, indem schwerlösliche Salze sicher in Lösung gehalten werden.
Aufgrund seines Umweltprofils gilt es zudem als bevorzugter Ersatz für phosphonatbasierte Scaleinhibitoren in Regionen mit strengen Grenzwerten für Phosphoreinleitungen in das Abwasser.
Das Produkt wird als wässrige Lösung geliefert, in der Regel mit einem Wirkstoffgehalt von 40 %. Es ist in technischer Qualität für industrielle Wasserbehandlungsanwendungen weltweit erhältlich.
Die Lieferung erfolgt standardmäßig in IBC-Containern und Fässern, wobei die Dokumentation in der Regel COA und MSDS umfasst, um die Einhaltung regulatorischer Anforderungen zu unterstützen.
Physikalische Eigenschaften
| Form | solide |
| Wasserlöslichkeit | H2O: löslich |
Handel & Regulierung
| Lagerklasse | 11 - Brennbare Feststoffe |
| WGK | 3 |
Dokumentation
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