Salpetersäure
Beschreibung
Salpetersäure (CAS 7697-37-2), auch als Scheidewasser bekannt, ist eine starke anorganische Säure und leistungsfähiges Oxidationsmittel. Sie wird in der industriellen Chemie für Ansäuerungsprozesse, Metallverarbeitung und die Synthese stickstoffhaltiger Verbindungen eingesetzt.
Ihre Reaktivität mit Metallen und organischen Substraten macht sie zu einem zentralen Grundstoff in der Produktion und nicht zu einem Spezialzusatz. In der Landwirtschaft wird sie direkt zur Herstellung von Ammoniumnitrat und anderen Stickstoffdüngern eingesetzt.
So verbindet sie den Großeinkauf von Säure unmittelbar mit der Versorgungskette für die Pflanzenernährung. Hersteller in der Metallveredelung und Elektronikindustrie nutzen sie zum Ätzen, Passivieren und Reinigen von Kupfer oder Edelstahl.
Auch Halbleitersubstrate werden mit dieser Säure behandelt. Pharmazeutische und feinchemische Produzenten setzen sie für Nitrierreaktionen ein, bei denen Nitrogruppen in pharmazeutische Zwischenprodukte eingeführt werden.
Im Bergbau und in der Hydrometallurgie löst sie Bunt- und Edelmetalle bei Laugungsprozessen und Raffiniervorgängen auf. Die Säure wird als wässrige Lösung geliefert, wobei Konzentrationen von 68 % und 98–100 % die gängigen Qualitäten sind.
Rauchende Salpetersäure stellt dabei eine besonders konzentrierte Form dar. Technische Qualität ist für den industriellen Einsatz Standard, während höher reine Elektronik- und Reagenzienqualitäten für Analysen erhältlich sind.
Die Lieferung als Schüttflüssigkeit in Tankwagen und IBC-Containern ist für industrielle Abnehmer die gängige Praxis. Dies gewährleistet eine effiziente Logistik für Großverbraucher in der chemischen Industrie und Metallverarbeitung.
Sicherheit & Handhabung (Mehr Erfahren)
Dokumentation
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