Dibutylzinnoxid

CAS-Nummer
818-08-6
EG-Nummer
212-449-1
Molekulargewicht
248.94 g/mol

Beschreibung

Dibutylzinnoxid (CAS 818-08-6) ist eine metallorganische Zinnverbindung, die als Katalysator und reaktives Zwischenprodukt in der Kunststoffverarbeitung sowie in der Oberflächenbeschichtungsindustrie eingesetzt wird. Es treibt Veresterungs-, Umesterungs- und Kondensationsreaktionen an, bei denen eine präzise Steuerung der Aushärtungsgeschwindigkeit und der Vernetzungsdichte erforderlich ist.

In Polyurethan- und Silikondichtmassenformulierungen wirkt es als Aushärtungskatalysator und steuert die Gelierzeit sowie die mechanischen Endeigenschaften des elastomeren Netzwerks. Hersteller von Beschichtungsmitteln setzen es zur Katalyse der Alkyd- und Polyesterharzsynsthese ein, wobei es die Veresterung beschleunigt, ohne den fertigen Film zu verfärben.

In der PVC-Stabilisatorproduktion dient es als Vorläufer für Dibutylzinncarboxylate und -mercaptide, welche die kommerziell wirksamen Wärmestabilisatorspezies darstellen. Auch Klebstoffformulierungen auf Basis feuchtigkeitshärtender Systeme profitieren von seiner Fähigkeit, die Vernetzungsgeschwindigkeit in strukturellen Klebeanwendungen zu regulieren.

Dibutylzinnoxid wird als weißes bis cremefarbenes Pulver geliefert. Technische Qualität ist die handelsübliche Standardform, wobei die Reinheitsspezifikationen typischerweise zwischen 95 % und 98 %+ liegen. Die Verpackung ist von Mehrkilogrammbeuteln bis hin zu Großgebinden erhältlich, die für industrielle Polymer- und Beschichtungsoperationen sowie nachgelagerte Syntheseeinsätze geeignet sind.

Wichtige technische Merkmale

  • Hochreiner Standard
  • Gleichbleibende Chargenqualität
  • Vollständige Regulierungs- & REACH-Unterstützung
  • Globales Logistiknetzwerk

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Dokumentation

Sicherheit & Handhabung Mehr Erfahren

Gefahr
GHS05· Ätzend GHS06· Giftig GHS08· Gesundheitsgefahr GHS07· Reizend GHS09· Umweltgefahr

Gefahrenhinweise

H301 Giftig bei Verschlucken
H315 Verursacht Hautreizungen
H318 Verursacht schwere Augenschäden
H341 Kann vermutlich genetische Defekte verursachen
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