Amine REACH

Hexamethylentetramin

CAS-Nummer
100-97-0
EG-Nummer
202-905-8
Molekulargewicht
140.19 g/mol
E-Nummer
E239

Beschreibung

Hexamethylentetramin (CAS 100-97-0), auch als Hexamin oder HMTA bekannt, ist eine stickstoffreiche cyclische Verbindung, die industriell als Härter, Vernetzungsmittel und biozides Konservierungsmittel eingesetzt wird. Durch seine Reaktivität mit Phenolharzen und sein kontrolliertes Formaldehydfreisetzungsprofil ist es ein zentrales Verarbeitungschemikalie in der Gummi-, Kunststoff- und Pharmaindustrie.

In der Gummi- und Reifenproduktion wirkt HMTA als Vulkanisationsbeschleuniger und Vernetzungsmittel für Resorcin-basierte Haftsysteme und verbessert die Faser-Gummi-Bindung in Gurten und Reifen. Hersteller von Phenolharzen verwenden es als primären Härter für Novolak-Harze zur Herstellung von Formmassen, Schleifscheiben und Reibbelägen in verschiedenen industriellen Anwendungen.

In der Pharmaindustrie kommt es als antiseptischer Wirkstoff bei Harnwegsinfektionen sowie als Tablettenexzipient unter kontrollierten Freisetzungsbedingungen zum Einsatz. Leder- und Textilverarbeiter setzen es als biozides Konservierungsmittel und Vernetzungsmittel in Gerb- und Veredelungsformulierungen ein, um die Haltbarkeit und Materialeigenschaften zu optimieren.

Hexamin wird als weißes kristallines Pulver geliefert, wobei zu den gängigen Handelsgüten pharmazeutische Qualitäten wie USP, BP und Ph. Eur. sowie technische Qualitäten zählen. Der Reinheitsgrad für die industrielle Versorgung liegt typischerweise zwischen 98 % und 99,5 %, wobei pharmazeutische Güten strengeren Spezifikationsanforderungen unterliegen.

Wichtige technische Merkmale

  • Hochreiner Standard
  • Gleichbleibende Chargenqualität
  • Vollständige Regulierungs- & REACH-Unterstützung
  • Globales Logistiknetzwerk

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Sicherheit & Handhabung (Mehr Erfahren)

Warning
GHS02· Flammable GHS07· Irritant GHS05· Corrosive GHS08· Health Hazard

Gefahrenhinweise

H228 Entzündbarer Feststoff
H317 Kann allergische Hautreaktionen verursachen
H361 Kann vermutlich die Fruchtbarkeit beeinträchtigen oder das Kind im Mutterleib schädigen
H372 Schädigt die Organe bei längerer oder wiederholter Exposition
H316 Verursacht leichte Hautreizungen
H320 Verursacht Augenreizung
H334 Kann bei Einatmen Allergie, asthmaartige Symptome oder Atembeschwerden verursachen

Dokumentation

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