Ethylen-Propylen-Dien-Terpolymer
Beschreibung
Ethylen-Propylen-Dien-Terpolymer (CAS 25038-36-2), allgemein als EPDM bekannt, ist ein synthetischer Elastomer, der aus Ethylen, Propylen und einem Dien-Monomer hergestellt wird.
Es wird in der Kautschukverarbeitung, bei Dichtungsanwendungen und in der Isoliertechnik eingesetzt, wo eine langfristige Beständigkeit gegenüber Wärme, Ozon und Witterungseinflüssen eine Anforderung darstellt.
In der Automobilfertigung ist EPDM das primäre Material für Türdichtungen, Fensterdichtungen und Schläuche im Motorraum, wo Formstabilität unter thermischen Wechselbelastungen entscheidend ist.
Hersteller von Dachabdichtungsbahnen setzen EPDM-Folien als langlebige Abdichtungsschicht für flache und schwach geneigte gewerbliche Dachsysteme ein, um eine hohe Lebensdauer zu garantieren.
Hersteller von Drähten und Kabeln verwenden es als Isoliermantelmaterial in Mittelspannungsanwendungen, die bei niedrigen Temperaturen eine dauerhafte Flexibilität und Sicherheit erfordern.
Beim Polymerblending fungiert EPDM als Schlagzäh- und Rheologiemodifikator in Polypropylencompounds und verbessert die Zähigkeit in spritzgegossenen Automobil- und Haushaltsgerätekomponenten.
EPDM wird je nach Mooney-Viskositätsklasse und Diengehalt als Ballen, Granulat oder Pellets geliefert. Die Typen unterscheiden sich nach Ethylengehalt sowie ENB- oder DCPD-Dientyp.
Es sind sowohl ölgestreckte als auch nicht ölgestreckte Formulierungen verfügbar. Sowohl peroxidvernetzbare als auch schwefelvernetzbare Typen sind erhältlich, um spezifische Anforderungen zu erfüllen.
Physikalische Eigenschaften
| Schmelzpunkt | 158 °C |
| Dichte | 0.86 g/cm³ |
| Aussehen | Bernsteinplatte |
| Form | solide |
Handel & Regulierung
| Lagerklasse | 11 - Combustible Solids |
| WGK | 3 |
Dokumentation
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