Polyäthylen
Was ist Polyäthylen?
Polyäthylen (CAS 9002-88-4), auch als Polyethen bekannt und in hochdichter Form als HDPE abgekürzt, gehört zu den meistproduzierten thermoplastischen Polymeren.
Wo wird Polyäthylen eingesetzt?
- Verpackungsindustrie: Konstruktions- und Barrierewerkstoff, verarbeitet durch Extrusion oder Blasformen zu Flaschen, Folien und Behältern für Lebensmittel, Körperpflegeprodukte und industrielle Chemikalien
- Bauwesen: Rohrsysteme, Geomembranen und Dampfsperren mit langfristiger Beständigkeit unter mechanischer Belastung
- Automobilbau: Kraftstofftanks, Motorraumkomponenten und Innenverkleidungsteile im Spritzguss- oder Rotationsformverfahren
- Druck- und Flexpack-Bereich: Typen niedriger Dichte als Schrumpffolien und Kaschierschichten für Mehrschichtverbunde
- In der industriellen Fertigung bestimmen Verarbeitbarkeit und chemische Beständigkeit die Materialauswahl.
Gut zu wissen: Die Typen werden nach Dichteklasse unterschieden, wobei jede Klasse auf spezifische Anforderungen ausgerichtet ist.
Andere Bezeichnungen (Synonyme)
Polyethylene|poly(methylene)|polythene|PEHD|HDPE|Ethene, homopolymer|Ethylene, polymers|Alathon 14|Rigidex 50|E610R