Polyäthylen

CAS-Nummer
9002-88-4
EG-Nummer
618-339-3
Abkürzung
HDPE

Was ist Polyäthylen?

Polyäthylen (CAS 9002-88-4), auch als Polyethen bekannt und in hochdichter Form als HDPE abgekürzt, gehört zu den meistproduzierten thermoplastischen Polymeren.

Wo wird Polyäthylen eingesetzt?

  • Verpackungsindustrie: Konstruktions- und Barrierewerkstoff, verarbeitet durch Extrusion oder Blasformen zu Flaschen, Folien und Behältern für Lebensmittel, Körperpflegeprodukte und industrielle Chemikalien
  • Bauwesen: Rohrsysteme, Geomembranen und Dampfsperren mit langfristiger Beständigkeit unter mechanischer Belastung
  • Automobilbau: Kraftstofftanks, Motorraumkomponenten und Innenverkleidungsteile im Spritzguss- oder Rotationsformverfahren
  • Druck- und Flexpack-Bereich: Typen niedriger Dichte als Schrumpffolien und Kaschierschichten für Mehrschichtverbunde
  • In der industriellen Fertigung bestimmen Verarbeitbarkeit und chemische Beständigkeit die Materialauswahl.

Gut zu wissen: Die Typen werden nach Dichteklasse unterschieden, wobei jede Klasse auf spezifische Anforderungen ausgerichtet ist.

Andere Bezeichnungen (Synonyme)

Polyethylene|poly(methylene)|polythene|PEHD|HDPE|Ethene, homopolymer|Ethylene, polymers|Alathon 14|Rigidex 50|E610R

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Welche physikalischen Eigenschaften hat Polyäthylen?

Schmelzpunkt 133 °C
Siedepunkt 260 °C
Dichte 0.94 g/cm³ (solid) (powders)
Flammpunkt 270 °C
Aussehen fest; das Aussehen hängt von der Art der Formgebung ab;
Farbe Weiß
Form Pulver
Wasserlöslichkeit Soluble in acetone and benzene. Insoluble in water.
Brechungsindex 1.51

Welche Handels- und Regulierungscodes gelten für Polyäthylen?

HS-Code 39041090
Lagerklasse 11 - Combustible Solids
WGK 3
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