Dimethylamin-Epichlorhydrin-Ethylendiamin-Copolymer
Was ist Dimethylamin-Epichlorhydrin-Ethylendiamin-Copolymer?
Dimethylamin-Epichlorhydrin-Ethylendiamin-Copolymer (CAS 42751-79-1) ist ein kationisches Polyelektrolyt für die Wasseraufbereitung und verarbeitende Industrien.
Wo wird Dimethylamin-Epichlorhydrin-Ethylendiamin-Copolymer eingesetzt?
- Kommunale und industrielle Wasseraufbereitung: primäres Koagulationsmittel oder Koagulationshilfsmittel
- Trübungs- und Schwebstoffreduktion vor Filtration oder Sedimentation
- Zellstoff und Papier: Verbesserung von Retention und Entwässerung auf der Nassseite
- Textilveredelung: Farbstofffixierung und Abwasserbehandlung
- Leder und Gerberei: Koagulation eiweißreicher und chromhaltiger Abwasserströme
- Suspendierte Partikel werden destabilisiert und dadurch abtrennbar.
- Kombiniert mit anorganischen Koagulanzien wie Polyaluminiumchlorid oder Alaun zur Verbesserung der Entfernung von Wasser mit niedriger Trübung und der Absetzeffizienz.
Gut zu wissen: Die quaternäre Aminfunktionalität verleiht über einen weiten pH-Bereich eine starke positive Ladung. Die Leistung wird durch Ladungsdichte und Molekulargewicht charakterisiert, nicht durch pharmakopöische Standards.
Hinweise zur Formulierung
- Für die Wasseraufbereitung kann es nach Verdünnung auf 0,05 bis 0,5 % Feststoffe allein verwendet werden.
- Die Dosierung erfolgt typischerweise kontinuierlich nach Verdünnung, wobei die optimale Dosierung durch Jar-Test auf Basis von Trübung und Wasserchemie bestimmt wird.
Typische Spezifikation
- Wässrige Lösungen haben typischerweise einen pH-Wert im Bereich von 4 bis 7.
- Erhältlich als 50 Gew.-%ige Lösung in Wasser.
- Erhältlich mit einem Molekulargewichtsbereich von 90.000 bis 150.000.
Regulatorischer Status
- Der maximal zulässige Gehalt beträgt 3 % bezogen auf trockene Faser.
- Epichlorhydrin darf im wässrigen Extrakt des Fertigprodukts nicht nachgewiesen werden, mit einer Nachweisgrenze von 1 mg/kg.
- 1,3-Dichlor-2-propanol darf im wässrigen Extrakt des Fertigprodukts nicht nachgewiesen werden, mit einer Nachweisgrenze von 2 µg/l.
Lagerung, Verpackung und Handhabung
- In Fässer oder IBCs abgefüllt.
Häufige Fragen zu Dimethylamin-Epichlorhydrin-Ethylendiamin-Copolymer
- Welcher regulatorische Grenzwert gilt für Ethylenimin im Harz?
- Ethylenimin darf im Harz nicht nachgewiesen werden, mit einer Nachweisgrenze von 0,1 mg/kg.
Die technischen Inhalte werden vom SoleChem-Produktteam aus öffentlichen technischen Quellen zusammengestellt und aktualisiert; für produktspezifische Spezifikationen ist das Analysenzertifikat (COA) maßgeblich.
Andere Bezeichnungen (Synonyme)
Dimethylamine-epichlorohydrin-ethylenediamine copolymer|Dimethylamine-ethylenediamine-epichlorohydrin copolymer|1,2-Ethanediamine, polymer with 2-(chloromethyl)oxirane and N-methylmethanamine|1,2-Ethanediamine, polymer with (chloromethyl)oxirane and N-methylmethanamine|Oxirane, (chloromethyl)-, polymer with 1,2-ethanediamine and N-methylmethanamine|Methanamine, N-methyl-, polymer with (chloromethyl)oxirane and 1,2-ethanediamine|Dimethylamine-epichlorohydrin-ethylenediamine polymer