Methylierte Kieselsäure
Beschreibung
Methylierte Kieselsäure (CAS 67762-90-7), auch bekannt als Dimethyl-Silikonpolymer mit Kieselsäure, ist eine oberflächenbehandelte amorphe Kieselsäure, bei der Silanolgruppen durch hydrophobe Methylgruppen ersetzt werden.
Diese Modifikation wandelt herkömmliche hydrophile Kieselsäure in ein Material um, das den Fluss kontrolliert, Schaumbildung unterdrückt und das Oberflächenverhalten in einem breiten Spektrum wasserfreier und wässriger Systeme beeinflusst.
In Beschichtungen und Dichtstoffen wirkt sie als thixotropes Mittel. Sie verhindert das Ablaufen aufgetragener Filme und erhält gleichzeitig die Verarbeitbarkeit beim Mischen und Auftragen für industrielle Anwender.
Formulierer im Bereich Körperpflege setzen sie in wasserfreien Systemen wie dekorativer Kosmetik und Sonnenschutzmitteln ein, um die Textur zu verbessern, die Ölabsorption zu regulieren und das Hautgefühl zu beeinflussen.
Industrielle und Haushaltsreinigungsprodukte verwenden sie als Entschäumungskomponente, insbesondere in konzentrierten Flüssigformulierungen, bei denen die Schaumunterdrückung auch unter Hochscherbedingungen dauerhaft wirksam sein muss.
In Silikonelastomeren und bei der Polymercompoundierung verstärkt sie die Matrix und trägt zu hydrophoben Oberflächeneigenschaften bei, die eine Feuchtigkeitsaufnahme im fertigen Endprodukt zuverlässig verhindern.
Methylierte Kieselsäure wird als feines weißes Pulver mit unterschiedlichen Oberflächenbehandlungsgraden geliefert. Sie ist in technischer Qualität erhältlich, wobei spezifische BET-Oberflächen die Leistung bestimmen.
Kohlenstoffgehaltsspezifikationen definieren die jeweilige Anwendung. Die Verpackung reicht je nach Mengenbedarf von mehrlagigen Säcken bis hin zu Großbehältern für die großindustrielle Verarbeitung.
Dokumentation
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