Trimethylsilylbehandelte Kieselsäure
Was ist Trimethylsilylbehandelte Kieselsäure?
Trimethylsilylbehandelte Kieselsäure (CAS 68909-20-6) ist eine oberflächenmodifizierte pyrogene oder gefällte Kieselsäure, deren Hydroxylgruppen mit Trimethylsilylgruppen abgesättigt sind.
Wo wird Trimethylsilylbehandelte Kieselsäure eingesetzt?
- Beschichtungen und Klebstoffe: Rheologieadditiv, steuert Ablaufneigung, Thixotropie und Fließverhalten in lösemittelhaltigen Formulierungen
- Silikondichtstoffe und -elastomere: Verstärkung und Sedimentationsbeständigkeit
- Kautschukverarbeitung: verbessert Dispersion und Verarbeitungskonsistenz
- Kunststoffe: Antibackmittel und Fließhilfsmittel in Pulversystemen
- In reaktiven Harzanwendungen dient sie als Schaumunterdrücker.
Gut zu wissen: Die Behandlung macht die Partikel hydrophob und ermöglicht den Einsatz in wasserfreien und feuchtigkeitsempfindlichen Systemen. Die Produktdifferenzierung basiert in der Regel auf der BET-Oberfläche und dem Kohlenstoffgehalt.
Kommerzielle Spezifikationen
- Basismaterial: pyrogene oder gefällte Kieselsäure
Andere Bezeichnungen (Synonyme)
Trimethylsilyl treated silica|Silanamine, 1,1,1-trimethyl-N-(trimethylsilyl)-, hydrolysis products with silica|Silica, reaction products with chlorotrimethylsilane|Trimethylsilyl-treated silica