Vinylchlorid
Beschreibung
Vinylchlorid (CAS 75-01-4), auch bekannt als Vinylchloridmonomer (VCM), ist der wichtigste Ausgangsstoff für die Herstellung von Polyvinylchlorid (PVC) – einem der weltweit meistproduzierten Thermoplaste. Es fungiert als reaktives Monomer, das durch Polymerisation das Polymergerüst bildet, das in der Bau-, Verpackungs- und Industriefertigungsindustrie eingesetzt wird. Der überwiegende Einsatz liegt in der Suspensions- und Emulsionspolymerisation.
Hierbei dient es zur Herstellung von PVC-Harz, das anschließend zu Hartprofilen, Rohren, Formstücken und Fensterrahmen weiterverarbeitet wird. Weich-PVC-Anwendungen basieren auf weichmacherhaltigen Typen. Darunter fallen Kabelmäntel, Bodenbeläge und medizinische Schläuche, die aus der VCM-Polymerisation gewonnen werden. Die Copolymerisation mit Vinylacetat ergibt Spezialharze für Beschichtungen und Klebstoffe.
Diese Harze finden auch Verwendung in Barrierefolien für Verpackungen. In industriellen Anwendungen dient VCM darüber hinaus als chemisches Zwischenprodukt bei der Synthese chlorierter Lösungsmittel. Es wird zudem für andere nachgelagerte chlorbasierte Verbindungen genutzt. Vinylchloridmonomer wird als verflüssigtes Druckgas geliefert, typischerweise in großen Mengen per Pipeline oder Kesselwagen.
Auch der Transport in unter Druck stehenden ISO-Containern ist üblich. Es handelt sich um ein großvolumiges Commodityprodukt, das in technischer Qualität gehandelt wird, wobei die Reinheit bei 99,9 % liegt. Diese Spezifikationen sind für polymerisationsgerechte Lieferungen standardmäßig gefordert. Die Beschaffung erfolgt über langfristige Abnahmeverträge oder Spotkontrakte mit petrochemischen Herstellern.
Wichtige technische Merkmale
- Hochreiner Standard
- Gleichbleibende Chargenqualität
- Vollständige Regulierungs- & REACH-Unterstützung
- Globales Logistiknetzwerk