Itaconsäureanhydrid
Beschreibung
Itaconsäureanhydrid (CAS 2170-03-8), auch bekannt als Methylenbernsteinsäureanhydrid, ist ein reaktives cyclisches Anhydrid, das aus Itaconsäure gewonnen wird. Es fungiert als Monomer und chemischer Baustein. Die Verbindung führt reaktive Doppelbindungen sowie Anhydridgruppen in Polymersysteme ein, um eine kontrollierte Funktionalisierung und Vernetzung zu ermöglichen. In der Kunststoffherstellung wird es in Harzformulierungen eingearbeitet.
Dadurch lassen sich maßgeschneiderte Adhäsion, Hydrophilie oder Vernetzungsdichte in Spezialbeschichtungen und Folien erzielen. Formulierer im Bereich Reinigung setzen es zur Herstellung von Kammpolymeren und Dispergiermitteln ein. Diese Polymere verbessern die Schmutzschwebung und das Anti-Wiederanschmutzungsverhalten in Waschmittelsystemen erheblich. In der Druckindustrie dient es als Co-Monomer in Bindemittelharzen und Klebstoffformulierungen.
Hier sind ein kontrolliertes Aushärtungsverhalten und die Substrathaftung entscheidend. Die Anhydridgruppe ermöglicht zudem Post-Polymerisations-Pfropfreaktionen für oberflächenreaktive Polymerintermediate. Das Produkt wird als weißer bis cremefarbener kristalliner Feststoff geliefert. Es ist in technischer Qualität erhältlich, wobei die Verpackungsoptionen von Labormengen bis hin zu industriellen Großgebinden reichen.
Die auf dem Markt üblicherweise angegebenen Reinheitsspezifikationen liegen bei ≥97 % und ≥98 % per GC. Die Lagerbedingungen spiegeln die hohe Feuchtigkeitsempfindlichkeit des chemischen Produkts wider.
Wichtige technische Merkmale
- Hochreiner Standard
- Gleichbleibende Chargenqualität
- Vollständige Regulierungs- & REACH-Unterstützung
- Globales Logistiknetzwerk