Itaconsäure
Beschreibung
Itaconsäure (CAS 97-65-4) ist eine biobasierte ungesättigte Dicarbonsäure, die durch Pilzfermentation gewonnen wird. Damit stellt sie eine erneuerbare Alternative zu petrochemischen Monomeren in der Polymersynthese dar. Die reaktive Doppelbindung und die zwei Carboxylgruppen machen sie zu einem gefragten Baustein für Spezialharze und Beschichtungen. Auch für superabsorbierende Materialien ist dieser Rohstoff aufgrund seiner chemischen Struktur von großer Bedeutung.
In der Polymer- und Harzherstellung wird das Produkt mit Acrylsäure, Styrol oder Vinylacetat copolymerisiert. Dies dient dazu, Haftung, Flexibilität und Hydrophilie in Beschichtungen, Bindemitteln und Haftklebstoffen gezielt einzustellen. Hersteller von Superabsorber-Polymeren setzen sie ein, um das Wasseraufnahmevermögen in Hygiene- und Agrarprodukten zu steuern. In der Körperpflege dient sie als Co-Monomer in filmbildenden Polymeren für Haarfestiger.
In Lebensmittel- und Aromananwendungen wird sie als Säuerungsmittel und Aromastoff eingesetzt. Ihr mildes Säureprofil ist dabei besonders für verschiedene Getränke- und Süßwarensysteme in der Produktion geeignet. Das Produkt wird als weißes kristallines Pulver in Säcken, Bigbags und Schüttmengen geliefert. Diese Gebinde sind speziell für industrielle Beschaffungsvolumina und eine effiziente Logistik ausgelegt.
Gängige Handelsqualitäten umfassen technische und lebensmitteltaugliche (FCC) Spezifikationen mit Reinheitsgraden von typischerweise 99 % oder höher. Fermentativ gewonnenes Material dominiert dabei den globalen Markt. Einkäufer, die biobasierte Inhaltsangaben geltend machen möchten, sollten den Rohstoffursprung beim Lieferanten bestätigen. Die Qualitätssicherung erfolgt nach strengen industriellen Maßstäben für chemische Rohstoffe.
Wichtige technische Merkmale
- Hochreiner Standard
- Gleichbleibende Chargenqualität
- Vollständige Regulierungs- & REACH-Unterstützung
- Globales Logistiknetzwerk