Japanwachs
Beschreibung
Japanwachs (CAS 8001-39-6), auch als Haze-Wachs bekannt, ist ein pflanzliches Talg-Analogon, das aus den Beeren der in Ostasien heimischen Rhus succedanea gewonnen wird. Im Gegensatz zu den meisten Pflanzenwachsen enthält es einen hohen Anteil an Triglyceriden.
Dies verleiht ihm eine talgähnliche Konsistenz, die Formulierer gezielt für sein Erweichungs- und Bindungsverhalten in verschiedenen Industriebereichen einsetzen. In der Körperpflege wirkt es als Konsistenzgeber und emollientes Strukturierungsmittel.
In Lippenstiften, Balsamen und festen Cremes trägt sein vergleichsweise hoher Schmelzpunkt maßgeblich zur Stabilisierung von Formulierungen bei. Hersteller von Beschichtungen und Pflegemitteln setzen es ein, um die Rheologie zu steuern.
Es verbessert den Gleiteffekt und hilft dabei, die Oberflächenhärte in Bodenwachsen, Schuhcreme und Möbelpolituren präzise einzustellen. Die Leder- und Textilindustrie verwendet es zudem als Weichmacher und Schmierstoff bei der Veredelung.
Es verleiht Materialien Geschmeidigkeit, ohne die Oberflächenintegrität zu beeinträchtigen. Formulierer von Klebstoffen und Dichtstoffen setzen es als Weichmacher ein, um Klebrigkeit und Flexibilität in Schmelzklebern zu modifizieren.
Japanwachs wird als blassgelbe bis grünliche feste Blöcke, Platten oder Flocken geliefert. Es ist in kosmetischer Qualität und technischer Qualität erhältlich, wobei das Material die relevanten Reinheitsanforderungen erfüllt.
Typische Handelschargen werden anhand von Säurezahl, Verseifungszahl und Schmelzpunkt charakterisiert, um die Chargenkonsistenz zu bestätigen. Dies garantiert eine gleichbleibende Performance in anspruchsvollen industriellen Prozessen.
Dokumentation
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