N-Butyl-N-Nitrosoharnstoff
Beschreibung
N-Butyl-N-Nitrosoharnstoff (CAS 869-01-2), in der Forschungsbeschaffung auch als N-Nitroso-N-Butylharnstoff bezeichnet, ist eine Nitrosoharnstoff-Verbindung, die vorrangig als chemisches Karzinogen eingesetzt wird.
Die Substanz findet Verwendung in kontrollierten pharmazeutischen und biomedizinischen Forschungsumgebungen. Sie wirkt als Alkylierungsmittel und ermöglicht Forschern die gezielte Induktion von DNA-Schäden in experimentellen Modellen.
Das primäre Anwendungsgebiet liegt in der präklinischen Onkologieforschung, wo die Verbindung zur Etablierung von Tumortiermodellen für die Bewertung von Antikrebswirkstoffkandidaten verwendet wird.
Pharmazeutische Forscher nutzen sie zur Untersuchung von Karzinogenesemechanismen, insbesondere in Magen- und Blasenkrebsmodellen. Dies unterstützt maßgeblich die Entwicklung neuer therapeutischer Verbindungen.
Darüber hinaus dient sie als Referenzsubstanz in Genotoxizitäts- und Mutagenitätstests, bei denen eine reproduzierbare DNA-Alkylierungsaktivität für Vergleichsstudien erforderlich ist.
Regulatorische Toxikologieprogramme können sie als Positivkontrollsubstanz in standardisierten Prüfprotokollen beziehen. N-Butyl-N-Nitrosoharnstoff wird als Feststoff geliefert, typischerweise in kleinen Forschungsmengen.
Die Handhabung erfolgt gemäß forschungsüblichen Spezifikationen, und die Verfügbarkeit ist über Chemikalienlieferanten gewährleistet, die pharmazeutische F&E- und Laborbeschaffungskanäle bedienen.
Angesichts der regulatorischen Besonderheiten sollten Käufer vor der Beschaffung die Einhaltung der geltenden Handhabungs- und Exportanforderungen durch den jeweiligen Lieferanten bestätigen.
Dokumentation
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