SoleChem

Isophthalsäuredichlorid

CAS
99-63-8
EC
202-774-7
Mol. Gewicht
203.02 g/mol

Beschreibung

Isophthalsäuredichlorid (CAS 99-63-8), auch als IPC oder m-Phthaloylchlorid bekannt, ist ein reaktives Diacidchlorid-Monomer, das über Acylierungsreaktionen zum Aufbau von Hochleistungspolymerketten eingesetzt wird.

Es dient als zentraler Baustein bei der Synthese von Aramiden, Polyamiden und Polyestern, bei denen thermische Stabilität und mechanische Festigkeit geforderte Endeigenschaften sind.

Bei der Herstellung von Aramidfasern reagiert IPC mit aromatischen Diaminen zu Meta-Aramid-Polymeren. Dies ist die Grundlage hitzbeständiger Textilien für Schutzkleidung und industrielle Filtration.

Hersteller von Polyamid- und Polyesterharzformulierungen setzen es ein, um Isophthalat-Einheiten einzuführen. Diese verbessern die Flexibilität, chemische Beständigkeit und Langzeitstabilität von technischen Kunststoffen.

In Beschichtungen und Klebstoffen wirkt IPC als Vernetzungsmittel und bildet dichte Polymernetzwerke. Diese eignen sich für Anwendungen bei hohen Temperaturen oder in chemisch aggressiven Umgebungen.

Pharmazeutische Hersteller verwenden es als acylierendes Zwischenprodukt bei der Synthese von Wirkstoffen. Es dient zudem der Herstellung spezieller amidbindungshaltiger Verbindungen in der Feinchemie.

Isophthalsäuredichlorid wird als weißer bis cremefarbener kristalliner Feststoff geliefert. Handelsübliche Standardqualitäten stehen für industrielle Anwendungen und Synthesen im größeren Maßstab zur Verfügung.

Hochreine Qualitäten werden für die pharmazeutische Fertigung angeboten. Die Verpackungsgrößen reichen von kleinen Mengen für Laborzwecke bis hin zu Großgebinden für die Polymerproduktion.

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Physikalische Eigenschaften

Schmelzpunkt 43-44 °C
Siedepunkt 276 °C
Dichte 1.3880 g/cm³ @ Temp: 17 °C
Flammpunkt 356 °F
Aussehen weiße kristalline Masse
Farbe Weiß
Form Kristalline Masse
Wasserlöslichkeit reagiert
Dampfdruck 0.03 mm Hg ( 25 °C)
Brechungsindex 1.5700 (estimate)

Sicherheit & Handhabung (Mehr Erfahren)

Danger GHS05 GHS06 GHS07
Gefahrenhinweise
H312 Gesundheitsschädlich bei Hautkontakt
H314 Verursacht schwere Verätzungen der Haut und schwere Augenschäden
H318 Verursacht schwere Augenschäden
H331 Giftig bei Einatmen
Sicherheitshinweise
P260 Staub/Rauch/Gas/Nebel/Dampf/Aerosol nicht einatmen.
P261 Einatmen von Staub/Rauch/Gas/Nebel/Dampf/Aerosol vermeiden.
P264 … nach Gebrauch gründlich waschen.
P271 Nur im Freien oder in gut belüfteten Räumen verwenden.
P280 Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz tragen.
P316 Sofort medizinische Notfallversorgung anfordern.
P317 Medizinische Notfallversorgung anfordern.
P321 Besondere Behandlung (siehe … auf diesem Kennzeichnungsetikett).
P363 Kontaminierte Kleidung vor erneutem Tragen waschen.
P405 Unter Verschluss aufbewahren.
P501 Inhalt/Behälter gemäß den örtlichen Vorschriften entsorgen.
P264+P265 … nach Gebrauch gründlich waschen.
P302+P352 BEI KONTAKT MIT DER HAUT: Mit viel Wasser waschen.
P304+P340 BEI EINATMEN: Die Person an die frische Luft bringen und für ungehinderte Atmung sorgen.
P362+P364 Kontaminierte Kleidung ausziehen und vor erneutem Tragen waschen.
P403+P233 An einem gut belüfteten Ort aufbewahren. Behälter dicht verschlossen halten.
P301+P330+P331 Mund ausspülen. KEIN Erbrechen herbeiführen.
P302+P361+P354 BEI KONTAKT MIT DER HAUT: Alle kontaminierten Kleidungsstücke sofort ausziehen. Haut mit Wasser abspülen/duschen.
P305+P354+P338 BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen. Vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen.

Handel & Regulierung

HS-Code 29173940
UN-Nummer 3261
ADR-Klasse 8
Verpackungsgruppe II
Lagerklasse 6.1A - Brennbare, akut toxische Gefahrstoffe Kat. 1 und 2
WGK 1

Dokumentation

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