Leinfettsäure
Was ist Leinfettsäure?
Leinfettsäure (CAS 68424-45-3), auch unter der Bezeichnung L 310 bekannt, wird aus Leinöl gewonnen und besteht überwiegend aus ungesättigten C18-Fettsäuren.
Wo wird Leinfettsäure eingesetzt?
- Beschichtungen, Klebstoffe und industrielle Verarbeitung: reaktiver Rohstoff und grenzflächenaktiver Wirkstoff
- Alkydharze und Lacke: oxidative Trocknung
- Lufttrocknende Beschichtungen und Druckfarbenbindemittel: Fettsäurebestandteil
- Kleb- und Dichtstoffe: reaktiver Modifikator für Flexibilität und Substrathaftung
- Metallbearbeitung und Schmierstoffe: Grenzschmierstoff und korrosionsinhibierender Zusatz
- Schneidflüssigkeiten und Walzöle für industrielle Prozesse
- Textil- und Lederverarbeitung: Faserschmierung und Oberflächenkonditionierung
- Papierhersteller setzen sie in Leimungs- und Oberflächenbehandlungsprozessen ein.
Gut zu wissen: Die Spezifikationen werden über Säurezahl, Jodzahl und Farbe definiert; die Qualitätskontrolle erfolgt nach Parametern der Gardner-Skala.
Kommerzielle Spezifikationen
- Lieferung in Fässern und als Schüttgut
Andere Bezeichnungen (Synonyme)
Linseed fatty acid|Fatty acids, linseed-oil|Linseed-oil fatty acids|L 310|L 75 (acid)|L 75