Rapsöl-Fettsäuren
Beschreibung
Rapsöl-Fettsäuren (CAS 85711-54-2), auch als Rapsöl-Fettsäuren bezeichnet, sind ein Gemisch freier Fettsäuren aus raffiniertem Rapsöl. Sie bestehen überwiegend aus Ölsäure- und Linolsäurefraktionen.
Diese Stoffe fungieren als multifunktionale Zwischenprodukte und Leistungsadditive in der Lack-, Schmierstoff- und Oberflächenbehandlungsindustrie. In industriellen Beschichtungen dienen sie als reaktive Bausteine.
In der Alkydharzproduktion beeinflussen sie maßgeblich das Trocknungsverhalten und die Filmflexibilität. Schmierstoff- und Kühlschmierstoffformulierungen profitieren von ihren spezifischen Grenzschmiereigenschaften.
Diese Eigenschaften reduzieren Reibung und Verschleiß bei Zerspanungs- und Umformoperationen effektiv. In der Kautschukverarbeitung und Reifenherstellung wirken sie als Weichmacher und wichtige Verarbeitungshilfsmittel.
Sie verbessern die Füllstoffdispersion und den Materialfluss während der Produktion erheblich. Textil- und Lederverarbeiter setzen sie als Faserschmiermittel und Oberflächenkonditionierungsmittel ein.
Damit lässt sich die Benetzbarkeit steuern und die Faserreibung während der Verarbeitung reduzieren. Die Lieferung erfolgt als Flüssigkeit oder niederviskoses Öl bei Umgebungs- bis leicht erhöhten Temperaturen.
Übliche Gebinde für den Transport sind Bulk-, IBC- oder Fassgebinde. Die Technische Qualität ist das standardmäßige kommerzielle Angebot mit Spezifikationen für Säurezahl, Iodzahl und Farbe.
Raffinierte und destillierte Qualitäten sind für Anwendungen erhältlich, die engere Fettsäureprofile erfordern. Diese Varianten bieten zudem reduzierte Farbwerte für spezialisierte industrielle Anforderungen.
Dokumentation
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