Ferrocencarbonsäure
Beschreibung
Ferrocencarbonsäure (CAS 1271-42-7), auch als Ferrocenmonocarbonsäure bekannt, ist eine metallorganische Verbindung, die einen Ferrocenkern mit einer Carbonsäuregruppe vereint.
Sie dient als Baustein und Wirkstoff in der pharmazeutischen und feinchemischen Synthese, wobei das redoxaktive Eisenzentrum und die Carbonsäurefunktion eine kontrollierte Konjugation ermöglichen.
In der pharmazeutischen Entwicklung fungiert sie als zentrales Zwischenprodukt für die Synthese ferrocenkonjugierter Wirkstoffkandidaten, insbesondere in antimikrobiellen Forschungsprogrammen.
Die Carbonsäuregruppe ermöglicht die direkte Kupplung an Amine, Peptide und Polymere, was sie für die Herstellung bioaktiver Konjugate in der medizinischen Chemie wertvoll macht.
In Körperpflegeformulierungen unterstützen ihre bioziden Eigenschaften die Erforschung metallbasierter antimikrobieller Wirkstoffe als Alternativen zu konventionellen Konservierungssystemen.
Darüber hinaus findet sie Anwendung in der Herstellung elektrochemischer Biosensoren, wo ihr stabiles Redoxverhalten die Oberflächenfunktionalisierung von Elektrodenmaterialien ermöglicht.
Ferrocencarbonsäure wird als orangefarbenes kristallines Pulver geliefert. Sie ist vorwiegend in Forschungs- und Feinchemikalienqualität erhältlich, wobei die Reinheitsspezifikationen hoch sind.
Die Reinheit für Syntheseanwendungen liegt typischerweise zwischen 97 % und 99 %+. Die Verpackungsgrößen reichen vom Grammmaßstab bis hin zu größeren Chargen für Pilotprogramme.
Physikalische Eigenschaften
| Schmelzpunkt | 215-217 °C |
| Aussehen | dunkelbraunes Pulver |
| Farbe | gelb |
| Form | Kristall |
| Wasserlöslichkeit | Unlöslich in Wasser. |
Handel & Regulierung
| HS-Code | 29319090 |
| Lagerklasse | 11 - Brennbare Feststoffe |
| WGK | 3 |
Dokumentation
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