SoleChem

Abacavir-Sulfat

CAS
188062-50-2
EC
620-488-4
Mol. Gewicht
670.7 g/mol

Beschreibung

Abacavir-Sulfat (CAS 188062-50-2), in der Beschaffung auch als Abacavir-Hemisulfat oder 1592U89-Sulfat bezeichnet, ist die Salzform von Abacavir. Es wird als aktiver pharmazeutischer Wirkstoff in der Herstellung antiretroviraler Arzneimittel eingesetzt.

Es wirkt als nukleosidischer Reverse-Transkriptase-Inhibitor (NRTI) und wird in fertige Darreichungsformen zur Behandlung von HIV eingearbeitet. Die primäre kommerzielle Anwendung liegt in der Herstellung oraler fester und flüssiger Zubereitungen.

Darunter fallen Tabletten, filmüberzogene Tabletten und orale Lösungen zur Behandlung von HIV-1. Es wird als wesentlicher API in Kombinationspräparaten mit fixer Dosierung eingesetzt, wo es gemeinsam mit anderen Wirkstoffen formuliert wird.

Dazu gehören Wirkstoffe wie Lamivudin und Dolutegravir. Generikahersteller beziehen den Rohstoff für die Produktion fertiger Darreichungsformen im Rahmen regulatorischer Zulassungsverfahren, einschließlich ANDAs und MAAs.

Spezialisierte API-Distributoren beliefern damit auch Formulierer, die pädiatrische antiretrovirale Zubereitungen entwickeln. Bei diesen oralen Flüssigformulierungen ist hochreines und gut charakterisiertes Material erforderlich.

Das Produkt wird als weißes bis gebrochen weißes kristallines Pulver geliefert. Es ist in pharmazeutischer Qualität erhältlich, die den Spezifikationen der USP- und BP-Monografien entspricht.

Für die regulierte Arzneimittelherstellung ist zudem GMP-zertifiziertes Material erforderlich. Die Verpackung wird üblicherweise in kontrollierten Mengen angeboten, die den Handhabungsprotokollen für APIs entsprechen.

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Physikalische Eigenschaften

Schmelzpunkt 222-225°C
Aussehen Weiß massiv
Farbe weiß bis hellbraun
Form Pulver
Wasserlöslichkeit 1,68ug/L(32 ºC)

Sicherheit & Handhabung (Mehr Erfahren)

Danger GHS05 GHS07 GHS08
Gefahrenhinweise
H317 Kann allergische Hautreaktionen verursachen
H318 Verursacht schwere Augenschäden
H341 Kann vermutlich genetische Defekte verursachen
H351 Kann vermutlich Krebs erzeugen
H361 Kann vermutlich die Fruchtbarkeit beeinträchtigen oder das Kind im Mutterleib schädigen
Sicherheitshinweise
P203 Gebrauchsanweisung vor Verwendung einholen, zu Rate ziehen und befolgen.
P261 Einatmen von Staub/Rauch/Gas/Nebel/Dampf/Aerosol vermeiden.
P272 Kontaminierte Arbeitskleidung nicht außerhalb des Arbeitsplatzes tragen.
P280 Schutzhandschuhe/Schutzkleidung/Augenschutz/Gesichtsschutz tragen.
P317 Medizinische Notfallversorgung anfordern.
P318 Bei Exposition oder falls betroffen, ärztlichen Rat einholen.
P321 Besondere Behandlung (siehe … auf diesem Kennzeichnungsetikett).
P405 Unter Verschluss aufbewahren.
P501 Inhalt/Behälter gemäß den örtlichen Vorschriften entsorgen.
P264+P265 … nach Gebrauch gründlich waschen.
P302+P352 BEI KONTAKT MIT DER HAUT: Mit viel Wasser waschen.
P333+P317 Medizinische Notfallversorgung anfordern.
P362+P364 Kontaminierte Kleidung ausziehen und vor erneutem Tragen waschen.
P305+P354+P338 BEI KONTAKT MIT DEN AUGEN: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen. Vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen.

Handel & Regulierung

HS-Code 2933595960
Lagerklasse 11 - Brennbare Feststoffe
WGK 3

Dokumentation

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