Kalziniertes Phosphatgestein
Beschreibung
Kalziniertes Phosphatgestein (CAS 65996-94-3), im Handel auch als Phospal und Calciphos bekannt, ist ein thermisch verarbeitetes Mineral. Es wird in der Landwirtschaft als langsam freisetzende Phosphorquelle und zur Korrektur des Boden-pH-Werts eingesetzt.
Durch den Kalzinierungsprozess wird rohes Phosphorit in eine reaktivere Form überführt, was die Phosphorverfügbarkeit für Kulturen verbessert. Dies geschieht ohne die schnelle Auswaschung zu verursachen, die bei löslichen Düngemitteln auftritt.
In Pflanzennährstoffprogrammen wird es als direkt applizierbarer Phosphatdünger für saure Böden eingesetzt. Es versorgt Kulturen über längere Wachstumszyklen hinweg zuverlässig mit Phosphor und Kalzium.
Hersteller von Tierfuttermitteln setzen es als Mineralstoffzusatz ein, um den Phosphor- und Kalziumbedarf in der Ernährung zu decken. Dies ist besonders wichtig für die optimale Versorgung von Nutz- und Geflügeltieren.
In der Wasseraufbereitung findet es Anwendung bei der pH-Einstellung und bei Phosphatdosierungen. Eine kontrollierte, schrittweise Freisetzung wird hier gegenüber löslichen Phosphatsalzen oft bevorzugt.
Darüber hinaus dient es als Rohstoffeingang für die nachgelagerte Phosphatchemikalienproduktion. Dies gilt insbesondere dann, wenn eine kalzinierte und organikararme Mineralquelle für die Prozesse vorgeschrieben ist.
Das Produkt wird als feines bis mittelgrobes Pulver geliefert, wobei die Partikelgröße auf die Anforderungen abgestimmt wird. Futtermittelqualität und Düngemittelqualität sind dabei die am häufigsten gehandelten Formen.
Der P₂O₅-Gehalt und die Schwermetallgrenzwerte definieren hierbei die wesentlichen Qualitätsgrenzen. Eine technische Qualität ist zudem für die industrielle Beschaffung und den Einsatz in der Wasseraufbereitung erhältlich.
Dokumentation
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