L-Cysteinsäure
Beschreibung
L-Cysteinsäure (CAS 498-40-8), auch als Cysteinsulfonsäure bekannt, ist ein natürlich vorkommendes Sulfon-Aminosäurederivat, das in oxidierten Cysteinpathways vorkommt. In der Industrie wird sie als Aromastoff und Säuerungsmittel eingesetzt.
Sie dient zudem als biochemischer Baustein in der Lebensmittel-, Pharma- und Biowissenschaftsbranche. In Lebensmittel- und Aromasystemen trägt sie zu sauren und herzhaften Geschmacksprofilen bei, insbesondere in verarbeiteten Lebensmitteln.
Aromaverstärkerformulierungen, die auf umami-nahe sensorische Eigenschaften abzielen, nutzen diesen Stoff häufig. Pharmazeutische Hersteller verwenden sie als wichtiges Zwischenprodukt bei der Synthese von Taurin.
Auch andere schwefelhaltige Aminosäurederivate werden daraus gewonnen. In der Peptidchemie und der biochemischen Forschung dient sie als Referenzstandard und Baustein für die Synthese sulfonsäuretragender Peptide.
Diese Peptide werden in der Proteomik und bei Enzymstudien eingesetzt. Biowissenschaftliche Lieferanten beziehen sie zudem für die Entwicklung von Zellkulturmedien und die Erforschung metabolischer Stoffwechselwege.
Das Produkt wird als weißes kristallines Pulver geliefert. Sie ist in forschungs- und technischen Qualitäten erhältlich, wobei pharmazeutisches Material gemäß Reinheitsanforderungen hergestellt wird.
Diese Qualitäten sind für den Einsatz als API-Zwischenprodukt geeignet. Die Verpackung reicht von kleinen Mengen für die Laborbeschaffung bis hin zu Großmengen für industrielle Syntheseanwendungen.
Physikalische Eigenschaften
| Schmelzpunkt | >300 °C (decomp) |
| Dichte | 1.775±0.06 g/cm3(Predicted) |
| Farbe | Weiß bis cremefarben |
| Form | Pulver oder kristallines Pulver |
| Wasserlöslichkeit | nahezu Transparenz |
| Brechungsindex | 8 ° (C=5, H2O) |
Handel & Regulierung
| HS-Code | 2930909899 |
Dokumentation
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