Hydriertes Lecithin
Was ist Hydriertes Lecithin?
Hydriertes Lecithin (CAS 92128-87-5), auch bekannt als HSPC, ist ein vollständig oder teilweise gesättigtes Phospholipid, das durch katalytische Hydrierung aus Lecithin gewonnen wird.
Wo wird Hydriertes Lecithin eingesetzt?
- Pharmazeutische Herstellung: primärer Lipidbestandteil in liposomalen Wirkstoffträgersystemen, bei denen die höhere Phasenübergangstemperatur eine stabile Einkapselung ermöglicht
- Lebensmittel: Emulgator in fettbasierten Systemen, Schokoladenüberzügen und Margarine
- Kosmetik: hautkonditionierender Emulgator in Cremes, Seren und liposomalen Trägersystemen zur gezielten Penetration von Wirkstoffen
- In topischen und oralen Darreichungsformen dient es der Rheologiemodifikation.
Gut zu wissen: Das Verfahren eliminiert ungesättigte Fettsäurebindungen und erzeugt einen oxidativ stabileren Emulgator. Die Gradauswahl richtet sich nach Reinheitsanforderungen und dem vorgesehenen regulatorischen Rahmen.
Kommerzielle Spezifikationen
- Pharmazeutisches Material nach USP- und Ph.Eur.-Spezifikationen mit definiertem Phosphatidylcholingehalt
- Lebensmittelgerechte Qualitäten verfügbar
Andere Bezeichnungen (Synonyme)
Hydrogenated lecithin|RefChem:1094332|PC 34:0; PC 16:0_18:0;|HSPC|Phosphatidylcholine 16:0-18:0|PZNPLUBHRSSFHT-UHFFFAOYSA-N|Lecithins, hydrogenated|Hydrogenated lecithins|Epikuron 200SH