Hydrolysiertes pflanzliches Eiweiß
Beschreibung
Hydrolysiertes pflanzliches Eiweiß (CAS 100209-45-8), auch unter der Bezeichnung Proteinhydrolysate pflanzlichen Ursprungs gehandelt, wird durch den Abbau pflanzlicher Proteine in Peptide und freie Aminosäuren hergestellt.
Es verleiht Lebensmitteln ein herzhaftes, umami-betontes Geschmacksprofil, auf das Lebensmittelhersteller zurückgreifen, um verarbeiteten und gewürzten Produkten Tiefe und Komplexität zu verleihen.
In der Lebensmittelherstellung dient es als Geschmacksbasis oder -verstärker in Suppen, Saucen, Bratensäften, Marinaden und Snack-Würzmischungen, wodurch der Bedarf an zugesetztem MSG oder Hefeextrakten reduziert wird.
Fleischverarbeitende Betriebe setzen es in gepökelten und restrukturierten Produkten ein, um herzhafte Noten zu verstärken und eine gleichbleibende Geschmacksqualität über verschiedene Chargen hinweg zu gewährleisten.
In der Tierernährung fungiert es als gut verdauliche Proteinquelle und Schmackhaftigkeitsverbesserer in Mischfuttermitteln, insbesondere für Jungvieh und in der Aquakultur, wo die Futteraufnahme eine entscheidende Rolle spielt.
Formulierer von herzhaften Snack-Beschichtungen und Trockenwürzmischungen nutzen es zudem als Humektant-Komponente zur Unterstützung der Feuchtigkeitsbindung und Textur bei der Herstellung verschiedener Endprodukte.
Hydrolysiertes pflanzliches Eiweiß wird je nach Verarbeitungsverfahren und Verwendungszweck als braune Flüssigkeit, Paste oder sprühgetrocknetes Pulver geliefert, wobei die Löslichkeit je nach Form variiert.
Gängige Ausgangsrohstoffe sind Soja, Weizen, Mais und Erbsenprotein. Lebensmittelqualität ist die gängige kommerzielle Spezifikation; technische Qualität ist für Futter- und Agrarwendungen erhältlich.
Dokumentation
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