Inosinmonophosphat
Beschreibung
Inosinmonophosphat (CAS 131-99-7), im Handel als Inosinmonophosphat (IMP) geführt und als E630 zugelassen, ist ein Nukleotid, das in der Lebensmittelherstellung vorwiegend als Geschmacksverstärker eingesetzt wird.
Es verstärkt den herzhaften Umami-Geschmack bereits bei geringen Einsatzkonzentrationen, typischerweise in Kombination mit anderen Nukleotiden oder Glutamaten. In der Verarbeitung von Lebensmitteln wird IMP mit Mononatriumglutamat kombiniert.
Zusammen mit Dinatriumguanylat wird es genutzt, um die Umami-Intensität in Suppen, Würzmitteln, Snack-Beschichtungen und Instantnudeln zu steigern. Der synergistische Effekt ermöglicht eine insgesamt geringere Additivmenge.
Fleischverarbeitende Betriebe und Bouillonhersteller nutzen es, um die brüheähnliche Tiefe in Pulverbrühen, Saucen und Fertiggerichten zu verstärken. In der Biotechnologie dient Inosinsäure als biochemisches Referenzmaterial.
Es fungiert zudem als Substrat in der Nukleotidstoffwechselforschung. Pharmazeutische Formulierer beziehen es als Vorläufersubstanz oder Wirkkomponente in nukleotidbasierten Zubereitungen zur Unterstützung des Stoffwechsels.
Inosinmonophosphat wird als weißes kristallines Pulver geliefert, für Lebensmittelanwendungen am häufigsten in Form des Dinatriumsalzes. Lebensmittelqualität ist gemäß E630-Spezifikationen erhältlich.
Technische und Reagenzqualitäten werden für industrielle und Forschungsbeschaffung angeboten. Großgebinde sind für Einkäufer von Lebensmittelzutaten Standard; kleinere Packungsgrößen stehen für Laborzwecke zur Verfügung.
Physikalische Eigenschaften
| Dichte | 2.31±0.1 g/cm3(Predicted) |
| Farbe | Weiß bis cremefarben |
| Geruch | zu 100,00 %. geruchlos |
| Form | Solide |
| Wasserlöslichkeit | >70 mg/mL in Wasser |
| Log P | -3.707 (est) |
Handel & Regulierung
| HS-Code | 29389090 |
| WGK | 2 |
Dokumentation
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